Dienstag, 1. Oktober 2013

Aus Alt mach Neu



Das war das Motto unseres Urlaubs! Drei Wochen lang haben wir geschliffen, gemalt, gesägt und gewerkelt.
 
Unser Haus ist wirklich alt.., so circa 200 Jahre alt und da gibt es IMMER was zu tun. IMMER!!
Kaum bist du einmal durch, fängt es woanders wieder an...
Manchmal bedaure ich das, weil ich gerne auch einmal fertig wäre. Außerdem ist die Raumaufteilung bei alten Häusern meist auch nicht den heutigen Bedürfnissen angepasst und wenn man, wie wir, das Haus kauft, bevor man Kinder in die Welt setzt, merkt man erst später, dass vielleicht das eine oder andere Detail etwas schlecht durchdacht ist.
 
Dann denke ich aber wieder daran, was wir vom Haus als erstes gesehen haben, und das war dieses Fachwerk und die Treppe:


 
 
Und wenn ich dann mal wieder über die niederen Wände stöhne, mache ich mir ganz schnell wieder bewusst, dass wir vielleicht keinen Trockenraum, Waschraum etc im Keller haben, dafür hat unser Haus einfach Charme. Und genau deshalb haben wir es damals ja gekauft.
 
Also haben wir im Urlaub mal wieder versucht, den Flur, der wirklich ein Problem ist, weil er sehr schmal ist und von ihm die Luke in den Keller weggeht, wohnlich zu gestalten.
 
Dazu haben wir uns auf das Nötigste beschränkt und in unserer Scheune nach Fundstücken gekramt, die wir aufhübschen können. Dabei habe ich zwei alte Schubladen, ein altes Weinregal und diverse Holzkisten gefunden.
Die hab ich in zwei Schichten mit Acrylfarbe gestrichen und dann wieder leicht abgeschliffen um einen "Alt"- Look zu erhalten.
 
Das war eigentlich auch DER Satz meines Urlaubes: " Komm, das mache ich weiß" *Grins" Mein Mann konnte das nicht mehr hören. Aber ich habe festgestellt, dass wenn man kleine Wohneinheiten hat, weiß einfach den Raum weit macht und luftig. Außerdem mag ich den Shabby- und Vintage- Look sehr gerne, denn genau wie unser Haus haben diese alten Möbel Geschichte. Ich bin also in den zweiten Stock unserer Scheune gestiegen, (hier stehen noch sehr viele Bauernmöbel) und habe mir ein paar Stücke rausgepickt und ....natürlich....weiß gestrichen. Mit Goldlack als Unterschicht.
 
 
 
 
 
Ein bisschen umgestellt und ich liebe mein neues Wohnzimmer: 
 
 
 
Die Fernsehkommode ist aus dem Elternhaus meiner Mutter in Kärnten. Mein Opa hat sie vor vielen Jahren von einem Schreiner anfertigen lassen. Und jetzt passt unser Fernseher haargenau drauf.:-)
 
Die obere Kommode werde ich vermutlich noch ein bisschen nacharbeiten. Ich habe hier Weiß Acryllack 2 in 1 verwendet mit Grundierung und ich glaube, dass sich dadurch das Weiß so mit der Goldfarbe verbunden hat, dass ich es nicht abschleifen konnte und das Gold mit abging. Deshalb ist sie so hell. Gefällt mir noch nicht 100%.
 
Das war also neben Fensterläden und Vordach unser Urlaubsprojekt. Schade, dass es jetzt kälter wird, ich habe noch soooo viele Ideen im Kopf und die Scheune voll...
Zum Beispiel habe ich noch ein altes Sprossenfenster gefunden, das will ich aufarbeiten und über den Fernseher hängen.
Aber das muss jetzt warten, denn mittlerweile ist es mir draußen etwas zu kalt.
 
Ich habe mich übrigens entschieden, meinen Blog erst mal weiterlaufen zu lassen.
Was ich mit den Kindern auf den Fotos mache, muss ich mir noch überlegen. Mittlerweile kann man es ja kaum noch vermeiden, dass sie irgendwo auftauchen. Ist man auf einem öffentlichen Fest, kann es auch passieren.
Hach, das ist alles gar nicht so einfach....aber auf der anderen Seite leben unsere Blogs ja auch von
 diesen Bildern...

Liebe Grüße,
 
Viola
 
 
 
 
 
 
 

1 Kommentar:

  1. das sieeht so klasse aus - das ist urig und gemütlich und so zu-hause aus ! toll!!!
    lg von der numi

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Ich danke dir für deine netten Worte:-)